Monitoring heimischer und invasiver Flusskrebse im Nationalpark Eifel

Projekthintergrund:

Im Rahmen des Life+-Projektes „Wald - Wasser – Wildnis“ (Optimierung von FFH-Lebensräumen im Nationalpark Eifel) wurden in ausgewählten Gewässern Steinkrebse ausgesetzt, mit dem Ziel, diese seltene, ehemals heimische Art in den Mittelgebirgsbächen dauerhaft anzusiedeln. Diese Art ist insbesondere durch die von amerikanischen Flusskrebsen übertragene sog. Krebspest bedroht. Im Nationalpark Eifel ist ein Vorkommen des amerikanischen Kamberkrebses in Obersee und Rurtalsperre bekannt. 2015 konnte zudem das Einwandern des ebenfalls amerikanischen Signalkrebses, in die Urfttalsperre dokumentiert werden.

 

Projektidee:

Ziel des Projektes ist es, mit standardisierten Befischungen, mithilfe von Krebsreusen, ein Monitoring für diese drei Flusskrebsarten zu etablieren.

Durch ein entsprechendes Monitoring soll der Erfolg der Besatzmaßnahmen überprüft werden, sowie die Entwicklung nichtheimischer Krebsarten dokumentiert werden. Ein solches Monitoring erlaubt ggf. zeitnahe Maßnahmen im Falle einer Einwanderung in Gewässereinzugsgebiete mit Steinkrebshabitaten.

Die Etablierung, Durchführung und Dokumentation des Krebsmonitorings werden in Eigenleistung der Nationalparkverwaltung, sowie unter Mithilfe von Ehrenamtlichen gewährleistet.

Die Auswertung der erhobenen Daten, sowie erforderliche Maßnahmen werden durch die Nationalparkverwaltung durchgeführt bzw. koordiniert.

 

Projektstand:

Beginn 01.06.2016

 

Projektkosten:

Ca. 4.500,-€

 

Das Projekt wird durch die HIT-Umweltstiftung gefördert.